Das Möbelmuseum zeigt Porzellanausstellung "Poesie der Natur"
Zu dem von dieser Künstlerin geleiteten Kurs an der Volkshochschule Brakel gehören Erika Klein, Ingrid Klennert, Marianne Fichter, Brunhilde Büse, Melanie Römmeling, Elisabeth Loke, Sigrun Dabitz und Elli Üpping. Sie alle stellen nun zusammen mit ihrer Kursleiterin ihre in vielen Jahren geschaffenen vielfältigen filigranen Kunstwerke aus.
Die Eröffnung dieser Sonderausstellung des Möbelmuseums findet am Sonntag, 13. November, 15 Uhr im Möbelmuseum statt. Die Kursleiterin wird außerdem eine Auswahl ihrer Aquarelle und Acrylbilder präsentieren.
Die Leiter des Möbelmuseums freuen sich, mit dieser Kunstausstellung wieder einen sehenswerten Akzent im ostwestfälischen Kulturleben setzen zu können.
Holzmindener Eisenbahn Club e.V. zeigt jeweils von 10 bis 18 Uhr seine Modulanlage im Maßstab 1:87 (H0)
Es wurden Züge aus verschiedenen Epochen gezeigt vom Dampfzug bis zum ICE. Die Anlage hatte eine Länge von eindrucksvollen 36 Metern.
Wer Interesse an Modellbahnen hatte, sollte sich diesen Termin vormerken. Der Eintritt betrug 2 Euro für Erwachsene, 1 Euro für Kinder und Jugendliche.
Nach der sehr gut besuchten Ausstellung im November 2007 bestand so wieder die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Eisenbahn zu beschäftigen und unterschiedliche Modelle kennen zu lernen.
"Farbtupfer" und Stahlobjekte von Sibylle Kahl
Begeistert erzählte Sibylle Kahl von ihren Suchaktionen auf den Schrottplätzen von Detmold und Aschaffenburg, um die Frage "Ist das Kunst - oder kann das weg?" zu beantworten. Auf diesen Plätzen hat sie das Material für ihre Stahlobjekte gefunden,
die sie in aufwändiger Schweiß-Arbeit zu neuem Leben erweckt hat und die nun ihre Wohnung und ihren Garten in Steinheim bevölkern. Einige dieser Objekte waren vom 4. September bis zum 23. Oktober dieses Jahres im Möbelmuseum Steinheim zu sehen. Sie bilden das Pendant zu dem anderen Schwerpunkt, der bei der zweiten Sonderausstellung von Sibylle Kahl
im Möbelmuseum gezeigt wurden, den "Farbtupfern". Dieser Titel fasste die ungefähr 40 sehr unterschiedlichen Bilder zusammen, die in den vergangenen fünfzehn Jahren entstanden sind. Sie halten fest, was auf Reisen - etwa in Afrika oder Asien - erlebt wurde und "drücken aus, was mich persönlich beschäftigt". Dabei kam eine Vielfalt von Techniken zur Anwendung: Acrylmalerei, teilweise mit Pigmenten und in Spachteltechnik. Sehr oft sind es Collagen mit Papier und andern Materialien wie Steinchen, Holz oder Scherben.
Zur Eröffnung am Sonntag, 4. September, 15 Uhr war die Öffentlichkeit eingeladen. Eine interessante Kombination von ausdrucksstarken Bildern in leuchtenden Farben und fantasievollen Stahlobjekten erwartete den Besucher.Fotowanderausstellung "Erlesene Natur"
Vielfältig und wunderschön ist die Landschaft im Kulturland Kreis Höxter - insbesondere in den Gebieten, die zum Europäischen Naturerbe zählen. Dies zeigt eine Fotowanderausstellung mit Bildern von Frank Grawe, die vom 3. Juli 2011 bis zum 28. August 2011 im Möbelmuseum Steinheim zu sehen war. Die 40 Bilder waren in vier Schwerpunkte unterteilt: "Buchenwald", "Hirschkäfer und ihre Lebensräume", "Artenreiches Grünland, Wacholderheiden und Kalk-Halbtrockenrasen" sowie "Naturnahe Gewässer und ihre Auen". Die Betrachter werden auf eine Reise durch die Naturschönheiten der Kulturlandschaft zwischen Weser und Egge mitgenommen.
Die Ausstellung ist im Rahmen des Projektes "Erlesene Natur - Naturerleben im Kulturland Kreis Höxter" entstanden. Das Ziel des Projektes ist es, die attraktive Natur- und Kulturlandschaft für Besucher erlebbar zu machen und so die Wertschätzung für das Europäische Naturerbe zu erhöhen. Zu den Projektgebieten gehören zum Beispiel der Desenberg,
die Bleikuhlen mit dem Vogelschutzgebiet Egge und auch der Wald an den Hannoverschen Klippen mit dem unlängst eingeweihten Weser-Skywalk.
Frank Grawe ist Mitarbeiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter und seit 1999 freiberuflicher Fotograf mit den Schwerpunkten Natur, Landschaft und Tourismus.
Er fotografierte unter anderem schon für das GEO-Magazin und veröffentlichte gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Leiter der Landschaftsstation im Kreis Höxter, Dr. Burkhard Beinlich, den Bildband "Verborgene Schätze zwischen Egge und Weser".
Von Beinlich stammen die Erläuterungen in der Fotowanderausstellung, die mehrere Wochen im Hammerhof bei Scherfede zu sehen war und am 3. Juli 2011, 15 Uhr im Möbelmuseum Steinheim eröffnet wird . Eintritt frei!
Weitere Informationen zum Projekt: erlesene-natur.deTV 1895 Steinheim in Geschichte und Gegenwart
Dabei stellte er fest, dass es in Steinheim spätestens ab 1865 einen Turnverein gab.
1888 lautete Paragraph 1 des damaligen Steinheimer Turnvereins.
"Zweck des Vereins ist, durch Turnen, Turnfahrten, geselligen Zusammenkünften Gelegenheit und Anleitung zu geregelten Leibesübungen zu geben und Vaterländische Gesinnung zu pflegen".
Wie aktiv und erfolgreich der Verein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war, ist nicht genau festzustellen. Über die Jahrzehnte bis 1895 gibt es nur spärliche Nachrichten..
Aus dem Jahre 1895 ist im Stadtarchiv jedoch der bedeutende Brief des Buchdruckers Franz Reichwein an den Bürgermeister Rhoden erhalten, in dem er schreibt:
"Im Auftrag mehrerer Herren mache ich Ihnen ergebenst Mitteilung von einer auf Sonntag, 28.ds. Mts. Im Lokale des Herrn Ad. Wiethaup hierselbst anberaumten Besprechung behufs Bildung eines Turnvereins und ersuche um gütige Genehmigung desselben."
Mit der Genehmigung dieses Vereins fing eine sehr aktive über viele Jahrzehnte dauernde Tätigkeit des TV 1895 Steinheim an, die nur durch die beiden Weltkriege empfindlich unterbrochen wurde. In den ersten 30 Jahren des 20. Jahrhunderts gehörte der TV zu den aktivsten Vereinen des ostwestfälischen Turngaus.
Bis heute ist der TV 1895 in der Region eine anerkannte sportliche Größe mit mehreren erfolgreichen Abteilungen und gehört zu den prägenden Institutionen des Steinheimer Vereinslebens.
Die Ausstellung dokumentiert das anschaulich. Sie wird am Sonntag, 8. Mai 2011 um 15 Uhr eröffnet und ist bis zum 26. Mai sonntags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Ausstellung der Steinheimer Künstlerin Inge Stock "querBeet"
StKG - S tarke T ruppe - k lasse G emeinschaft
Ein Einzelner kann heute keinen Rosenmontagszug mehr auf die Beine stellen.. Genauso unvorstellbar ist heute, dass einer allein die Karnevalszeitung erstellt oder eine Bühne mit LED-Technik baut. Gleiches gilt für den Wagenbau, Rummel, Ton & Technik und die anderen. Die StKG hinter den Kulissen gleicht zur fünften Jahreszeit einem Ameisenhaufen.
An all das dachte am 5. März 1935 niemand.
An jenem Faschingsdienstag saßen einige Herren - unter ihnen Schmitt-Degenhardt, Franz Ovenhausen und Aloys Böger - im Gasthof Graute an der Höxterstraße zusammen. Die Herren fanden, dass es an der Zeit sei, das närrische Treiben in Steinheim durch einen eigenen Verein zu organisieren. Zuvor lagen die Umzüge in der Regie der Gesangsvereine. Erster StKG-Präsident nach der Eintragung im Vereinsregister im Jahre 1936 wurde Aloys Böger, der jahrelang Dirigent und erster Vorsitzender des MC Harmonie (heute nennen sie sich "Shanty Chor") war.
Seitdem sind 75 Jahre vergangen. Wen ein Blick in die Historie und hinter die Kulissen interessierte, dem war die Ausstellung 2011 im Möbelmuseum empfohlen. "Denn alles, was wir zusammentragen und aufbereitet haben, ist dort zu sehen." 100 Jahre Rosenmontagsumzug, 75 Jahre StKG. Von der ersten Bühne bis zum Narrenticker im Internet. Von historischen Dokumenten bis zu neuzeitlichen Anekdoten..